Fakten über Augenreizungen

 

Die meisten von uns haben schon ein einmal unter einer leichten Augenreizung gelitten. Generell handelt es sich hierbei um ein Augenleiden, das meistens schnell wieder vorbeigeht. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen ein gereiztes Auge mehr als nur lästig ist. Hier wollen wir das Thema Augenreizung in seinen Tiefen durchleuchten und mehr über die Gründe, den möglichen Verlauf und die Behandlung vermitteln.

Was kann eine Augenreizung verursachen?

Ihre Augen können aus bestimmten Gründen gereizt reagieren. Das hier sind die Hauptursachen:

Ein Fremdkörper in Ihrem Auge

Fremdkörper können unterschiedliche Dinge sein, z.B. eine Wimper, Staubpartikel oder Sandkörner. Durch den Fremdkörper kann Ihr Auge jucken oder sich trocken, gereizt oder sandig anfühlen.

Allergische Reaktionen am Auge

Allergische Reaktionen am Auge können saisonal auftreten. In den Frühlings- oder Sommermonaten können Bäume, Gräser oder Blumen durch ihre verstärkt fliegenden Pollen allergische Reaktionen hervorrufen, durch die sich viele Menschen beeinträchtigt fühlen. Wenn die Augen unter einer solchen Allergie leiden, wird dies als saisonale allergische Bindehautentzündung bezeichnet. Manche von uns leiden das ganze Jahr über an eine allergischen Reaktionen am Auge, was  als chronische oder ganzjährige allergische Bindehautentzündung bekannt ist.

Abgesehen von den Pollen können auch andere Allergene ihren Weg in die Augen finden und eine allergische Reaktion hervorrufen. Dazu gehören Tierhaare und Hausstaub, die aufgrund ihres räumlichen Auftretens als ‚Innenraum-Allergene‘ klassifiziert werden. Hausstaub kann Pilz- und Schimmelsporen sowie Tierschuppen beinhalten und für Allergiker das ganze Jahr über zu Problemen führen.

Zerkratzte Hornhaut

Die Hornhaut des Auges kann beschädigt oder zerkratzt werden. Dies kann viele Ursachen haben, wie eine Verletzung, eine virale Infektion, oder das längere Tragen von Kontaktlinsen. Dies kann von Betroffenen als besonders störend empfunden werden, da die Verletzung bei jedem Blinzeln gereizt wird – eventuell kann es sogar zu einer Entzündung kommen. Auch wenn das Jucken und die Reizung stören, ist es trotzdem unmöglich, nicht zu blinzeln.

Unabhängig von der Ursache der Reizung können die Augen mit vermehrtem Tränenfluss oder einer Entzündung darauf reagieren. Diese Reaktionen sowie häufiges Blinzeln sind Teil des natürlichen Abwehrsystems der Augen, durch das eine Augenreizung gelindert und bekämpft werden soll. Eine natürliche Reaktion ist auch, sich das Auge reiben zu wollen. Das Reiben könnte die Situation jedoch verschlimmern und nur noch mehr Schaden anrichten.

Welche Symptome stehen noch in enger Verbindung mit Reizungen?

Rote Augen

Gereizte, blutunterlaufene Augen werden als rote oder gerötete Augen bezeichnet. Neben den Bedingungen, die bereits genannt wurden (z.B. Allergien), können rote Augen auch durch folgende Umstände auftreten:

  • Langes Tragen von Kontaktlinsen
  • Ermüdung der Augen
  • Chlor im Schwimmbad
  • Lange Bildschirmarbeit
  • Schlafmangel

Außerdem werden rote Augen auch mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht:

  • Geplatzte Blutgefäße auf der Sklera (der weißen Augenhaut), die man auch als subkonjunktivale Blutung bezeichnet
  • Eine Entzündung der Augenlider (Blepharitis)
  • Ein Gerstenkorn

Auch schwerwiegendere medizinische Probleme können in enger Verbindung mit roten Augen stehen. Dazu gehören unter anderem die Entzündung der Augenhaut (Uveitis) oder auch der grüne Star (Glaukom). Als Uveitis bezeichnet man eine Entzündung der mittleren Hautschicht des Auges (Uvea), die aus Rgenbogenhaut (Iris), Aderhaut (Choroidea) und Strahlenkörper (Corpus ciliare) besteht.[1] Das Glaukom bezeichnet eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen durch höheren Druck im Auge die Sehnerven oder die Nervenzellen der Netzhaut geschädigt werden.[2] Uveitis und Glaukom sind Krankheiten, die zwingend ärztliche Betreuung erfordern.

Trockene Augen

Ein weiteres Leiden, das man mit Augenreizungen verbindet, sind trockene Augen. Wie auch rote Augen, können sie durch unterschiedliche Umstände verursacht werden. Wie genau kommt es zu trockenen Augen?

Beim Blinzeln verteilt das Lid Tränenflüssigkeit über das Auge. Dadurch wird verhindert, dass die Augen austrocknen. Bei unzureichender Tränenproduktion oder Schädigung des Tränenfilms können sich die Augen trocken, gereizt oder auch sandig anfühlen. Manche Menschen spüren auch ein leichtes Brennen.

Trockene Augen können von unterschiedlichen Faktoren begünstigt werden:

  • Langes Starrten auf einen Bildschirm ohne dabei regelmäßig zu blinzeln, wodurch der Tränenfilm nur ungenügend aufgefrischt und verteilt wird
  • Klimaanlagen, Ventilatoren und Heizungsluft können die Augen austrocknen
  • Das Altern – wenn wir älter werden, produziert der Körper weniger Tränenflüssigkeit
  • Kontaktlinsen – zu langes Tragen kann zu trockenen Augen führen
  • Bei manchen Medikamenten können trockene Augen als Nebenwirkung auftreten
  • Bestimmte medizinische Erkrankungen führen ebenfalls dazu

Auch wenn trockene Augen unangenehm sind, verursachen sie in der Regel keine Schmerzen oder Sehstörungen. Die bestehenden Symptome können aber über den Tag hinweg schlimmer werden.

Wie also behandelt man Augenreizungen und andere Symptome, die in Verbindung mit roten und trockenen Augen stehen?

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[1] http://www.apotheken-umschau.de/augen/uveitis

[2] http://www.glaukom.de/glaukom-wissen-und-vorbeugen/was-sie-ueber-glaukome-wissen-sollten/

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